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Sprossen und Microgreens: der Superfood von der Fensterbank
Sie sind klein, frisch und voller Energie: Microgreens und Sprossen haben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Ob in der modernen Küche, im urbanen Garten oder auf dem Fensterbrett – diese Powerpflanzen bringen nicht nur Farbe auf den Teller, sondern liefern auch geballte Nährstoffe. Doch was genau ist eigentlich der Unterschied zwischen Sprossen und Microgreens? Wie zieht man sie an, und was ist dabei zu beachten?
Sprossen und Microgreens: der Superfood von der Fensterbank
Sie sind klein, frisch und voller Energie: Microgreens und Sprossen haben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Ob in der modernen Küche, im urbanen Garten oder auf dem Fensterbrett – diese Powerpflanzen bringen nicht nur Farbe auf den Teller, sondern liefern auch geballte Nährstoffe. Doch was genau ist eigentlich der Unterschied zwischen Sprossen und Microgreens? Wie zieht man sie an, und was ist dabei zu beachten?
Was ist der Unterschied?
Obwohl Sprossen und Microgreens oft zusammen genannt werden, unterscheiden sie sich deutlich – sie stehen für verschiedene Wachstumsstadien von Pflanzen. Sprossen sind nur wenige Tage alt, meist drei bis sieben, und werden ohne Erde in einem Glas oder speziellen Sprossengeräten gezogen. Gegessen wird der gesamte Keimling inklusive Samen, Wurzel und Keimblättern. Typische Sorten sind Alfalfa, Radieschen, Linsen, Kichererbsen oder Brokkoli.
Microgreens hingegen wachsen zwischen sieben und 21 Tagen, benötigen Erde oder spezielles Substrat und werden nur oberirdisch geerntet – Stängel und Keimblätter. Beliebte Sorten sind Rucola, Rotkohl, Sonnenblumen, Erbsen oder Basilikum. Kurz gesagt: Sprossen sind das junge Keimstadium ohne Erde, Microgreens sind bereits weiter entwickelte Jungpflanzen, die mit ihrem frischen Grün auf dem Teller punkten.
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Für die Anzucht von Sprossen und Microgreens benötigt man einige einfache Materialien. Für Sprossen eignen sich Samen wie Alfalfa, Radieschen, Mungbohnen oder Brokkoli, die in einem Keimglas oder Sprossengerät keimen. Wichtig sind ausserdem sauberes Wasser und eine hygienische Arbeitsfläche, da die feuchte Umgebung schnell Bakterien begünstigen kann. Für Microgreens benötigt man zusätzlich flache Anzuchtgefässe, Anzuchterde oder spezielles Substrat sowie eine Sprühflasche zum Bewässern. Ein heller Standort oder Pflanzenlicht unterstützt das Wachstum.
Anleitung Sprossen
- Samen 6–12 Stunden in Wasser einweichen
- Abtropfen lassen und in ein Keimglas oder Sprossengerät geben
- 2–3-mal täglich mit frischem Wasser spülen
- An einen hellen, aber nicht sonnigen Platz stellen
- Nach wenigen Tagen sind die Sprossen erntereif
Tipp: Hygiene ist besonders wichtig, um Bakterienwachstum zu vermeiden.
Anleitung Microgreens
- Flaches Gefäss mit Erde oder Substrat füllen
- Samen dicht aussäen, leicht andrücken, nicht zu tief säen
- Mit Wasser besprühen und an einen hellen Standort stellen
- Regelmässig feucht halten, Staunässe vermeiden
- Nach 1–3 Wochen knapp über der Erde schneiden
Tipp: Im Handel sind fixfertige Systeme, wie z.B. der Bio-Set Keimapparat, erhältlich. Bei der Cressbar ist die richtige Menge Samen mit einem Papiervlies verbunden- es ist keine Erde erforderlich für die Aussaat. Mit praktischen Nachfüllpacks steht immer die richtige Menge zur Verfügung.
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Tipps für eine erfolgreiche Anzucht
Beim Anbau von Sprossen und Microgreens gibt es einige hilfreiche Tipps, um lange Freude an der eigenen Ernte zu haben. Da beide nur eine begrenzte Haltbarkeit besitzen, sollten sie möglichst frisch verzehrt werden – im Kühlschrank bleiben sie lediglich ein paar Tage knackig und aromatisch. Wer die Ernte also in kleinen Portionen plant, hat immer frisches Grün zur Hand und vermeidet unnötige Verluste. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Samenqualität: Nicht alle Samen sind keimfähig oder für den Verzehr geeignet. Deshalb lohnt es sich, gezielt auf Samen zurückzugreifen, die speziell für Sprossen und Microgreens angeboten werden. Sie sind geprüft, hochwertig und liefern besonders gute Ergebnisse. Mit diesen einfachen Tipps steht einer erfolgreichen Anzucht nichts mehr im Weg.
Von Alfalfa bis Lauch: Keimlinge sind alles andere als langweilig
Bei der grossen Auswahl an verschiedenen Sprossen und Microgreens ist bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei. Ob nussig-aromatische Alfalfa-Sprossen, würzige Radieschen oder mild-scharfe Lauch-Keimlinge – sie bringen nicht nur Farbe und Frische auf den Teller, sondern auch wichtige Nährstoffe.
Gesund und fein
Sprossen und Microgreens sind echte Nährstoffbomben. Während des Keimprozesses vervielfachen sich viele Vitamine und Mineralstoffe, sodass schon kleine Mengen einen grossen Beitrag zur Ernährung leisten können. Sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen sowie Eisen, Magnesium, Kalzium und Zink. Studien zeigen zudem, dass Microgreens oft nährstoffreicher sind als ausgewachsene Pflanzen – ein echter Gewinn für die Ernährung. Darüber hinaus können Sprossen und Microgreens Abwechslung in den Speiseplan bringen: Sie verfeinern Salate, Suppen oder Sandwiches, sorgen für knackige Textur und setzen frische, aromatische Akzente in vielen Gerichten. Auch als Smoothies und als dekorative Garnitur sind sie sehr beliebt.
Microgreens und Sprossen bieten viele Vorteile: Sie können das ganze Jahr über angebaut werden, auch bequem in der Wohnung, und benötigen dabei nur wenig Platz, Zeit und Material. Frisch und unbehandelt lassen sie sich sehr vielseitig in der Küche einsetzen. Gleichzeitig sind sie eine kostengünstige Möglichkeit, wertvolle Nährstoffe selbst anzubauen und jederzeit frisch zu geniessen.
Zu den Sprossen und Microgreens
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